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Aktueller Stand

Notizen vorgweg

Diesen Entwicklungsverlauf baue ich als eine erste Versuchsversion für einen Blog auf. Vielleicht hebe ich das auch irgendwann noch um. Aktuell sind noch keine Links und keine Bilder eingebaut. Das kommt noch, genauso wie die Rechtschreibkorrektur....

Nachstehend kommen in ungekehrt chronologischer Reihenfolge die Entwicklungsschritte. Viel Spaß beim Lesen.

2020-10-10 bis 26 Grundierung

Die Grundierung erfolgten quasi in zwei Phasen. Die erste begann mit dem Leim den ich zum Aufleimen genommen habe. Die Zusammenstellung erfolgte nach dem 2 Teile Bologneser Kreide, 1 Teil Zinkoxid, 3 Teile Leim (der war kalt und daher als Gelee dazu geschaufelt und 1/8 Anteil Leinöl).

Die zweite Phase hatte ich den Anlauf unternommen den Leim in warmer Form dazu zu gießen und das Ganze mit den ungefähren gleichen Raumanteilen hinzubekommen. Am Anfang trug sich die Grundierung auch wie die erste auf. Dann fing sie an Löcher zu bilden. Fand ich jetzt etwas blöd. Eigentlich wären bläschen und ähnliches Zeichen für zu warmen Leim. Doch dieser Leim und auch die daruas erzeugte Grundierung war immer deutlich unter 60 Grad. Vlt. war auch die Trocknungszeit dazwischen zu kurz?

Im Keller habe ich das Schleifpapier wiedergefunden, dass ich für das Schleifen der Ikonen brauuchen werde. Genauso habe ich die Reisnadel gefunden, die ich mir vor Jahren für die Ikonen gekauft habe. Was für Zufälle. Jetzt sind sie jedoch erstmal zum Trocknen in Klappkisten im Büro gelagert. Eigentlich sowas von 3 Monaten war die Rede doch hier im Büro ist alles sehr schnell trocken. Was jetzt zügig fertig werden sollte sind die finalen Entwürfe, damit ich sie dann übertragen kann und weiß wie es aussehen soll. Die Erstellung der Ikone selber ist eigentlich "nur Handwerk" (<-- Nicht falsch verstehen, das ist wirklich viel Wissen und Können nötig UND Geduld!). Die Entwicklung einer eigenen ikonisierten Darstellung ist mein Kunst Ansatz. Ich beziehe mich in den neuen Ikonen nur der "Sprache" der Ikonen, wie in der Tara in ersten Ansätzen angewendet. Ich habe jedoch großen Respekt vor dem Erbe und den verschiedenen Ikonen-Schulen und will nicht irgendetwas ohne den Background dafür kopieren.

2020-10-08 und 09 Schnitt

Die Aufleimung der Gaze Stoffe hat soweit funktioniert. Oder besser zu gut. Ich hatte zur Straffung den Stoff teilweise uumgelegt und dann mit Leim bestrichen mit der Annahme, na dann hält das besser bis an den Rand. Ja hält es, aber es hält auch auf dem Rand. Das war etwas mühsehlig das davon runter zu kratzen. Sonst das schneiden des Stoffes, der mit Leim getränkt war ging einfach.

Ich habe die Ikonen mit Kreppband am Rand umklebt und damit dann auch Zeitungspapier auf der Rückseite befestigt, damit das Holz nicht mit der Grundierung eingepampt wird, wie es bei meinen ersten Ikonen geschah. Was ich mit dem Kleben des Kreppbandes dann leider festestellen musste, mein Lehrer hatte diesmal recht: Die Tafel hat sich verzogen und eine leichte Krümmung bekommen. Ich überlege, ob ich die andere Seite nun gegenklebe, damit ein Gegenzug entsteht. Das erscheint mir derzeit als unangemmessen. Ich lasse es so.

Ein weiterer blöder Punkt ist bei der 08 sind gerundete Kanten. Die gab es auch bei Maria und Tara. Doch das ist echt ungünstig zum Abschneiden und zum abkleben mit Kreppband. Letzteres habe ich jetzt unterhalb der Rundung herum gezogen.

Für die 08 überlege ich, ob ich dieses als versuchs und vorzeige Element der verschiedenen Entwicklungsstufen nehme. Das machte sich bei meinem Lehrer gut, denn daran konnte er die Entwicklungsschritte zeigen.

2020-10-05 Motiv-Überlegungen

Da ich mich nicht an klassische Ikonen Motive aus verschiedenen Gründen nicht nehmen möchte geht es also darum eigene Motive zu entwickeln anstatt Vorlagen auszuwählen und zu kopieren. Das ist wirklich schwierig. Ich habe verschiedenste Motive in Erwägung gezogen und verworfen. Die Motiv-Ideen sind weitestgehend gewählt. Nicht dass es sich vlt. dann nochmal ändern wird, aber erstmal wie folgt.

Die Konkreten Vorlagen muss ich noch erst entwickeln und Vormalen.

2020-10-07 Aufleimung

Erste Massnahme ist es den Leim vorzubereiten. Ganz nach Anleitung vorbereitet. 7% Hautleim in Wasser bei max 60 Grad Celsius. Der Leim wirkt sehr flüssig. Das hatte ich so nicht erwartet und bin skeptisch dass das funktioniert.

Buchenplatten rund um (1. Front-Fläche und alle vier Seiten; 2. Rückseite und alle vier Seiten) eingeleimt. Dazwischen gut trocknen lassen.

Die Frontplatte geritzt. Dann auf D20201008_04,05 und 08, Gaze aufgetragen. Auf 06 und 07 Verbandstuch. Das letzter erscheint mir als ein Sehr rutschiger Stoff. Mal sehen, ob das so funktioniert.

Echter Startpunkt

Ich habe schon lange die Holzplatten auf Lager. Durch Corona sind alle Urlaube von uns ausgefallen und auch sonst gibt es nicht soviel zu tun. Warum also nicht schon lange liegengebliebene Projkete angehen oder mal endlich beerdigen. Ehrlich gesagt habe ich gehörigen Respekt gerade davor dieses Projekt zu starten, da es mich über längere Zeit begleiten wird und an vielen Stellen Herausforderungen auftreten können und damit das ganze Werk gefährden. Auf geht es...

Ich hatte einen Kurs zum Ikonen Malen besucht gehabt und micht mit dem Kursleiter intensiv ausgtauscht. Dabei entstanden die Maria und die Tara Ikone. Meine recht umfangreichen Notizen von damals (2015) sind nun Ausgangspunkt für meine Projektumsetzung.

Die Wahl des Holzes ist besonders wichtig. Maria und Tara sind auf Fichtenholzplatten in Stabverleimung gemalt. Das ist nach dem was mir vermittelt wurde und ich an verschiedensten Stellen gelesen habe fast das ungünstigste was man machen konnte. Bis jetzt erfreue ich mich jedoch daran, dass sie heil geblieben sind.

Begleitend zu diesem Projekt schreibe ich mir ein How-to. Das werde ich als PDF hier zur Verfügung stellen wenn es einen ersten Stand erreicht hat und dann hinundwieder aktualsieren. Es sind meine Mitschriften und Überlegungen. Ob das für Euch funktioniert müßt ihr für Euch herausfinden.

irgendwann zwischen 2015 und 2020 Holzauswahl

Ich habe mich für Buche in Stabverleimung entschieden und als Überlegung die Platte möglichst optimal zu nutzen habe ich sie in 4 Teile schneiden lassen. War nicht so vorteilhaft, da nicht ganz DIN A4 rausgekommen ist und das Bildformat für Hochkant zu schmal erscheint. Mal sehen was ich daraus mache. Da ich damit unzufrieden war lies ich eine Platte in 3 DIN A4 Stücke plus einem Rest schneiden. Da waren die Kanten gerundet. Also doch wieder nicht richtig und - ach - es ist doch alles so schwierig und das alles so nebenbei machen, und .... Also blieb alles liegen...

Faszination Ikonenkurs als Startpunkt

Im Jahr 2014 hatte ich einen Ikonen Kurs bei Jadranko besucht [## Link einfügen]. Dort entstanden die Maria und die Tara [## Link einfügen]. Er brachte mir das Thema und die Techniken mit soviel Freude und Spaß und Das war so faszinierend dass ich mehhr davon machen wollte.

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